JOBCENTER: Aufruf vorm Spiegel zu verweilen!


Aufruf vorm Spiegel zu verweilen!

((Dateiformate zum besseren ausdrucken am Seitenende:doc, jpg, odt, pdf, txt.))


FallmangerInnen, ArbeitsvermitterInnen – KollegInnen!

Einige von Euch werde ich mit meinen Worten nicht erreichen, zumindest nicht ihre Herzen … (vielleicht aber doch ihren Verstand).
Einigen ist recht vieles egal, einige legen es sich so zurecht, dass Andere schuld sind, die Kunden, die Gesetze, die Chefs, …
Einigen ist es wichtig, ihre Ruhe zu haben, ein gutes Auskommen, Versorgung für die Kinder, evtl. sogar noch ein kleiner beruflicher Aufstieg. Das kann man verstehen.


DOCH VIELEN IST ES NICHT EGAL.

Ich kann Euch hier nur Schlagworte liefern – doch sie sind belegt (s.u.).

  • Bei UNGÜNSTIGSTER Rechnung haben wir für JEDE (!) offene Stelle ZWEI verfügbare und topmotivierte ALG II – BezieherInnen. WARUM konzentrieren wir uns auf die Kontrolle und Sanktionierung von (angeblich) Unwilligen?

  • Ein ExistenzMINIMUM kann man schon vom Begriff her nicht mehr kürzen. Auf keinen Fall aber um 60% oder 100%. Das ist verfassungswidrig und unmenschlich, in einem reichen Land wie unserem allemal.

  • Das handling von Fallzahlen, EGV`s, Maßnahmezuweisungen, Sanktionsquoten, Bewerbungsnachweisen, u.ä. hat schon lange das Urkonzept vollständig verraten und wird immer sinnloser und absurder.

Schon diese wenigen Beispiele reichen völlig aus, finde ich.

Aufruf vorm Spiegel zu verweilen!

Wir alle wissen, dass es stimmt, was oben beschrieben wird.
Wir alle stehen am Morgen vor dem Badezimmerspiegel.
Verweilt. Schaut Euch in die Augen.
Was kann ICH tun, um das zu geben, was ich ja auch selbst bekommen will?
Was kann ICH tun, um etwas mehr Würde, etwas mehr Gerechtigkeit, etwas mehr Menschlichkeit zurück zu bringen in die (jobcenter-) Welt?
Vielleicht etwas ganz Großes. Kündigen, Klage einreichen, etwas in dieser Art. Vielleicht etwas anderes. Im Alltag den MENSCHEN helfen. In Teamgesprächen diskutieren. In Foren im Internet mitreden. Leserbriefe schreiben. Mit Kollegen reden. Mit den örtlichen Hartz IV – Gruppen / Beratungsstellen Kontakt aufnehmen. Etwas noch ganz anderes, kreatives.


Und dann schaut wieder in den Spiegel. Ihr werdet schöner aussehen, stärker und stolzer – versprochen! Mein Wort darauf.

Unterstützt von / Unterstützend für:

Marcel Kallwass, Student a.d. Hochschule der BA (Bundesanstalt für Arbeit).

Norbert Wiersbin, (Dipl.-Päd., Dozent und Ex - Fallmanager)

Inge Hannemann, z.Zt. suspendierte jobcenter – Mitarbeiterin

V.i.S.d.P.: Burkhard Tomm- Bub, M.A., 67063 Ludwigshafen, 
Mailto: ogma1@t-online.de
(Ex – Fallmanager)

BELEGE im Blog „tombbloggt“: http://tombbloggt.blogspot.de/


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LEGENDE:

jobcenter: Ein Jobcenter ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts für einen Landkreis oder eine Kreisfreie Stadt in Deutschland, die für die Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II zuständig ist. ... Mit Jobcenter wird nach § 6d SGB II der zugelassene kommunale Träger (Optionskommune) oder die gemeinsame Einrichtung nach § 44b SGB II der Bundesagentur für Arbeit und kommunalem Träger bezeichnet. Die Benennung „Jobcenter“ geht zurück auf den Abschlussbericht der Hartz-Kommission.

Heinrich Alt: (* 21. Februar 1950 in Rascheid) ist seit dem 26. April 2002 Mitglied im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit. Seit der Neuordnung verantwortet Heinrich Alt die Gesamtaufgabe SGB II (Grundsicherung oder umgangssprachlich „Hartz IV“).

Frank-Jürgen Weise: (* 8. Oktober 1951 in Radebeul) ist seit Februar 2004 Vorsitzender des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit.

Peter Hartz: (* 9. August 1941 in St. Ingbert) ist ein ehemaliger deutscher Manager. Er war bis Juli 2005 der Personalvorstand und Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG. Peter Hartz ist Mitglied der SPD ... Das Landgericht Braunschweig ... verhängte am 25. Januar 2007 wegen Untreue und Begünstigung des VW-Betriebsratschefs eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt wurde, sowie eine Geldstrafe von 360 Tagessätzen a 1600 € (insgesamt also 576.000 €). Er gilt damit als vorbestraft. Nach ihm wurden die als Hartz-Konzept bekannten Arbeitsmarkt-Reformen der frühen 2000er Jahre benannt." (wikpedia)

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Dieser Aufruf darf gern kopiert, weiter veröffentlicht, an Fallmanager_innen, Arbeitsvermittler_innen und andere jobcenter - Mitarbeiter_innen ausgehändigt, geschickt, vermailt, oder in anderer Weise zugestellt werden. Über eine Rückmeldung darüber in meinem Blog würde ich mich dann sehr freuen (ggf. Pseudonym, Ort, Anzahl, ggf. wie zugestellt). Dort gibt es das Flugblatt auch in verschiedenen Dateiformaten.

Hier einige Dateiformate zum Ausdrucken, Verbreiten, Weiterverteilen, Verschicken, etc. ...

http://www.omniavincitamor.de/media/d16f1eba5721ec2affff80b2fffffff2.doc

http://www.omniavincitamor.de/media/d16f1eba5721ec2affff80b3fffffff2.jpg

http://www.omniavincitamor.de/media/d16f1eba5721ec2affff80b5fffffff2.odt

http://www.omniavincitamor.de/media/d16f1eba5721ec2affff80b4fffffff2.pdf

http://www.omniavincitamor.de/media/d16f1eba5721ec2affff80b6fffffff2.txt

Und hier noch ein youtube - clip dazu:

http://www.youtube.com/watch?v=rpmOhwPalRs

Oder bei vimeo:
http://vimeo.com/75591859 

Die reine Tonspur (ggf. für podcasts, leider nicht perfekt / verbesserbar):
http://www.omniavincitamor.de/media/7a9e4fb25cb9550fffff8048fffffff2.mp3

Alternativ - Version:
Aufruf-no-rauschen_Dank_anTed

... auf dieser Seite HIER gern kommentieren, z.B. ob, wann, wo (Ort) und wie viel Flugblätter ihr weiter geben konntet.

MfG
BTB



P.S.:
Ein Bericht zur Zwischenbilanz nach einer Woche ist hier aufrufbar:
http://kopfmahlen.blogspot.de/2013/10/jobcenter-aufruf-vorm-spiegel-zu.html



Kommentare:

  1. http://www.prinzchaos.com/

    VIELEN Dank an Prinz Chaos II. für die überaus freundlichen Worte zur Aktion
    "Aufruf vorm Spiegel zu verweilen":

    http://tombbloggt.blogspot.de/p/blog-page.html

    Prinz Chaos II.: "Wahnsinn! Ich kenne die Zustände in den JobCentern und es macht mich grade sehr glücklich, dass Du auch durch unseren Anstoß den Mut gefunden hast zu dieser unglaublich wichtigen Initiative!! Bravo, super."

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  2. Dank an Ralph Boes für die Unterstützung!

    "Ralph Boes
    22:18 (vor 13 Stunden)

    an mich
    Lieber Burckhard

    Danke für den schönen Aufruf -
    Habe ihn veröffentlicht!

    http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/brandbrief/BUKA-berichte-ereignisse.htm
    und natürlich geht das auch ins Facebook.

    Mit herzlichem Gruß,
    Ralph"

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  3. Ok. So stehe ich nun vorm Spiegel. Und was merke ich? Man muss sich selbst erstmal erkennen da in dem Spiegelbild ^^.
    Toller Beitrag. Leider sind die meisten viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, sodass sie sich verlieren und nicht mehr um andere kümmern können.

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  4. Hallo tombbloggt: Hier verlinkt: http://altonabloggt.wordpress.com/2013/09/28/aufruf-vorm-spiegel-zu-verweilen/

    LG und viel Kraft Herr Kollege!

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    1. VIELEN DANK!
      Habe diesen auch in fb und G+ bereits abgeleistet!
      :-)
      MfG
      BTB

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  5. Guten Tag Ko Joe,
    und Dank für Deine Rückmeldung!
    Ganz verstehe ich sie aber nicht, leider.
    Du stehst nun vorm Spiegel ...
    Das heißt, Du arbeitest in einem jobcenter?
    An die Mitarbeiter_innen dort richtet sich das ja.
    Oder arbeitest Du doch nicht dort? Bin etwas verwirrt.

    In jedem Falle gefällt es Dir nicht, dass Andere zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind.
    Das heißt für mich, Du selbst machst es anders und besser.
    Das finde ich sehr gut.
    Es würde mich freuen, wenn Du auch bei dieser Aktion hier aktiv mitmachst (falls noch nicht geschehen).
    Die Möglichkeiten sind vielfältig und zum Teil gar nicht schwer.
    Am besten findet man natürlich einen Weg, die Nachricht, den Clip, das Flugblatt an jobcenter -Mitarbeiter_innen zu bringen.
    Hat man die Möglichkeit nicht, oder ist dies zu aufwendig -kann man immerhin auf facebook, Google plus, twitter, wkw, XING, youtube, etc. teilen, retweeten, liken, plussen,kommentieren, Info - Mails an andere Menschen senden, etc. pp.
    Das sind oft nur ein paar schnelle Klicks -und doch helfen sie mit Gegenöffentlichkeit zu schaffen und eine große Wirkung zu erzielen.
    Dank für Deine Hilfe.
    MfG
    BTB

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  6. Antworten
    1. Dank für die Rückmeldung "Anonym 28. September 2013 14:27"
      Für sachdienliche Hinweise, was der Smiley genau bedeutet, bin ich jederzeit dankbar ...
      MfG
      BTB

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  7. #Hannemann #IngeHannemann Der Aufruf kommentiert und rebloggt von Inge Hannemann. Vielen Dank! http://t.co/9y7pCCRkyc
    :-)

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  8. Zitat:

    "Danke!
    Habe dieses Schreiben gestern per Fax an mein Jobcenter versandt.
    Tanguero
    28. September 2013 um 15:10"

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  9. Zitat:

    "Ellen
    27. SEPTEMBER 2013 @ 20:45
    Besten Dank, Burkhard.
    An 2 Deiner Ex-Kollegen hier vor Ort habe ich den Clip sofort weitergeleitet (Versuch macht kluch)
    fG
    Ellen"

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  10. Zitat:

    "Von "mir reichts" « Antwort #170 am: Heute um 04:07:33 »

    " ... Deinen Spiegel-Aufruf habe ich mir ausgedruckt und werde ihn demnächst meiner wieder mal neuen "Sachbearbeitung" überreichen. ... "

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  11. Hallo Burkhard Tomm-Bub,
    auch ich habe Deinen Aufruf verlinkt. Hier zu finden: http://velbertbloggt.blogspot.de/2013/09/jobcenter-aufruf-vorm-spiegel-zu.html

    Ich hoffe es spricht nichts dagegen, ich wünsche Dir alles gut und mache so weiter, Deutschland braucht Mensch wie Dich.

    Liebe Grüße
    Michael Mahler aus Velbert (Kreis Mettmann)
    Einer der vielen unschuldigen Hartz IV Opfer.

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  12. lieber Kollege (Widerstand),
    da du sehr viel von dir preisgegeben hast, möchte ich mich auch kurz vorstellen. Seit Anfang der 80er arbeite ich, mit Unterbrechung, in dem Bereich Beratung BSHG und AFG ,jetzt SGB II und III. Mittlerweile nur noch ehrenamtlich da seit 2005 selbst im SGB II und jetzt verrentet. Das man nicht versucht hat mich aufgrund meiner Erfahrung "einzubinden", sprich eine Stelle anzubieten, ist mir einerseits ein Rätsel, andererseits "klar wie Kloßbrühe", wer setzt sich schon selbst eine solche "Laus in den Pelz". ;-)
    Bevor ich auf deine vielen Informationen eingehe jedoch folgendes.
    Vor dem Hintergrund, dass die Jobcenter bundesweit nicht einen einzigen Angestellten haben - nur aus "Abgeordneten" bestehen, habe ich Fragen, die so m.W. bislang nie gestellt worden sind.
    1. sind die Abordnungen überwiegend freiwillig oder gibt es auch "Zwang"?
    2. Ist eine Rückkehr zu dem entsendenden AG ohne Probleme zu jeden Zeitpunkt, auf eigenen Wunsch, möglich?
    3. Sind mit der Abordnung unmittelbar oder später Vorteile verbunden, z.B. Höhergruppierung oder schnellere Beförderung?
    Die Antworten jeweils deiner Erfahrung nach oder als gesichertes Wissen. Aus meiner "aktiven" Zeit weiß ich, dass früher ein "Umweg" über das Sozialamt sich positiv für die Karriere ausgewirkt hat indem eine schnellere Beförderung erfolgte/zugesichert war.

    solidarische Grüße

    Horst

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  13. Guten Tag Horst!
    Dank für den Kommentar!
    Zu den Fragen:
    1. Ende 2004 sah es bei uns so aus, dass viele von der Stadtverwaltung "über waren" - die SH war ja so gut wie aufgelöst. Die mußten natürlich irgendwohin ...! Formal wurde JedeR gefragt und hat unterschrieben. Nur im Ausnahmefall wehrten sich einige und wurden dann irgendwie intern untergebracht.
    2. Nein, bei uns sicher nicht! Es gibt einige. Aber das wird ungern gesehen! Bei mir war es ja etwas anders, ich wurde de facto ja abgeschoben.
    3. Nein, von Vorteilen weiß ich so nichts. Bin allerdings auch kein Beamter oder "Funktionsträger" (AL / TL, o.ä.).
    Soweit nach bestem Wissen.
    AllesGute und
    mfG
    Burkhard Tomm - Bub
    P.S.: Und gern bei der Verbreitung helfen!
    ;-)

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  14. DANK an Konstantin Wecker für die ausführliche Erwähnung auf facebook!!
    MfG
    BTB

    Ich zitiere:

    KONSTANTIN WECKER schreibt dazu:
    "www.gtvh.de/aufrufzurrevolte

    Liebe Freunde!
    Ich bin stolz und glücklich über dieses Video, das mir vor wenigen Tagen zukam. Ein ehemaliger Fallmanager eines Jobcenters hat es aufgenommen, um seine Kolleginnen und Kollegen zur Mitmenschlichkeit inmitten unmenschlicher Zustände aufzurufen.
    Wie Burkhard Tomm-Bub schreibt, hat ihn der "Aufruf zur Revolte" zu seinem eigenen Aufruf inspiriert: dem nämlich, in den Spiegel zu sehen, dem eigenen Blick standzuhalten, sich an seinen eigenen Maßstäben zu messen.
    Wenn wir solche Reaktionen auslösen, haben Prinz Chaos II. und ich unser wichtigstes Ziel erreicht. Wie es im Vorwort des (kostenlosen) E-Books heisst:

    "Der Schritt in die Öffentlichkeit ist eine demokratische Notwendigkeit. Die Öffentlichkeit ist das Forum der Demokratie, die Agora, und dort hat jeder das Recht, seine Meinung kundzutun. Wir wären glücklich, wenn es uns gelingen würde, mit dieser kleinen Schrift all denen, die an ihrer eigenen Wirksamkeit zweifeln, zu vermitteln, dass sie wichtig und bedeutend sind. Jede Einzelne, jeder Einzelne. Wir alle."

    Danke Burkhard! Du hast auch mir Mut gemacht und bewiesen, dass sogar in der schrecklichen Maschinerie der staatlichen Elendsverwaltung in manch einem Herzen die milde Flamme der Mitmenschlichkeit lebt und wirkt und wuchert.

    Dein und Euer
    Konstantin

    http://www.youtube.com/watch?v=rpmOhwPalRs

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    1. Eben erst entdeckt. Konstantin #Wecker hatte nicht nur im manchmal ja doch etwas "flüchtigen" facebook die Aktion "JOBCENTER: Aufruf vorm Spiegel zu verweilen!" gewürdigt - sondern auch in seinem web - Tagebuch. Nochmals Dank hierfür!
      http://www.wecker.de/tagebuch.php?ide=359

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  15. Zitat:

    "Ash-Li says : October 3, 2013 at 10:51 am

    Konstantin Wecker ist nicht nur ein toller Sänger, sondern auch ein grossartiger Mensch. Vor ihm habe ich sehr grosse Hochachtung.
    Das hast Du wirklich gut gemacht, lieber Tomm, dass den o.g. Menschen Dein Video in die Finger kam!
    Ach ja – ich habe es gerade vorher an meine Sachbearbeiterin weitergeleitet!"

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  16. Tja, ich war heute im JC. Mein Fallmanager war nicht da, aber zwei Kollegen plauschten gerade und nahmen die Info für ihn entgegen. Wie das so ist, ich plauschte ein wenig mit. Beide kannten den Tomm-Bub nicht. Einer entschuldigte sich dafür: noch nicht so lange dabei. Beide waren an dem Aufruf interessiert. Werde ich ihnen die Tage mal vorbei bringen, schön ausgedruckt, und einige der Kommentare hier dazu.
    Die SB in der Leistungsabteilung wußte auch nix davon, hat das erst mal in den falschen Hals gekriegt (Überraschung!) aber an dem Aufruf eines (Ex)Kollegen war auch sie interessiert. Wir haben einen sportlichen Umgang miteinander vereinbart, und zu dem gehört auch gegenseitiger Respekt. Sie arbeitet nicht immer rechtskonform (naja, eigentlich eher selten), aber sie arbeitet nach den Vorgaben ihrer Dienststelle. Ein guter Adressat für ein Verweilen vor dem Spiegel.

    Jetzt brauche ich nur noch nen funktionierenden Drucker. Grummel.

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  17. Guten Tag Piedro. Dank für die Info. Verstehe ich das richtig, dass es das jobcenter Ludwigshafen war?
    In anderen bin ich, wenn, dann nur teilweise bekannt, nehme ich an.
    Was ohne Drucker ja auch ginge, wäre mailen.
    Die Liste von Ludwigshafen steht komplett im Netz. (Ich war`s nicht!)
    Vorteil dort: Vor- und Nachname sind verzeichnet. Vornamepunktnachname ist ja die Syntax, dann die bundesweite Endung.
    In meiner 1275 Emailliste sind die nicht alle drin, einige schon.
    Versende ich ja für legale Zwecke gern.
    MfG
    BTB

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  18. Nein, Burkhard, es war das JC Münster. Eine Optionskommune. In der ich, sowohl als Erwerbsloser, als auch als Aufstocker, durchaus zwiespältige Erfahrungen gemacht habe. Die Vermittler, die bisher für mich zuständig waren, muß ich ausrücklich loben. Die Beratung war gut bis hervorragend, die Gespräche verlaufen respektvoll, die EGV wurde verhandelt (bloß der Verweis der Einhaltung meiner verfassungsmäßigen Grundrechte "durfte" nicht aufgenommen werden. :( )Die Leistungsabteilung hat sich allerdings von der Antragstellung an weder an geltendes Recht noch an den gesunden Menschenverstand gehalten. Hier wird verschleppt, hier werden widerrechtlich Kopien angefertigt, zB vom Personalausweis, hier wurde der AD zur Feststellung einer möglichen Bedarfsgemeinschaft ins Haus geschickt, wollte seinen Ermittlungsauftrag nicht nennen, deutete an, mein Antrag könnte negativ beschieden werden, wenn ich ihn nicht in die Wohnung ließe, hier werden immer wieder nicht leistungsrelevante Unterlagen verlangt und selbst die grundlegenden Verlautbarungen des Datenschutzbeauftragten unseres Bundeslandes fallen internen Weisungen zum Opfer, vom Datenschutzbeauftragten des JC gestützt.
    Immerhin, ich verstehe es als gesellschaftliche Teilhabe, sich gegen diesen ressourcenfressenden Dummfug irgendwelcher willfährigen Sesselwärmer zu schützen und bestehe von Anfang an und auch weiter im Schriftwechsel wie bei persönlichen Vorsprachen auf die Einhaltung der Gesetze der Bundesrepublik Deutschland. Allerdings: es wird drauf ge...*räusper* gedingst.

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  19. Ups, hab ich die Quelle vergessen?

    http://www.antenne.de/nachrichten/bayern/artikel/708289/Spiegel-Auch-Innenrevision-sieht-Maengel-bei-Jobvermittlung.html

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  20. Guten Tag Piedro,
    zunächst einmal bitte ich um Entschuldigung für die späte Bearbeitung. In den letzten Tagen hatte ich neben den normalen Alltagsanforderungen ein mehrtägiges Kulturevent mit zu organisieren. Doch nun will ich versuchen, alles möglichst zügig auf zu arbeiten. Zum Inhalt:
    Dank für das "Stimmungsbild" aus Münster. Immerhin gibt es nicht NUR katastrophales zu berichten ..
    Die Kolleg_innen in der Leistungsabteilung sind schlechter bezahlt, noch weniger in irgendeine pädagogisch - psychologische Richtung geschult und stehen ebenfalls unter Druck. Sind die Fallzahlen dort evtl. geringer, so gibt es jedoch andere Faktoren: die entsprechenden Gelder MÜSSEN alle zum Zahlungslauf raus. Egal, ob die halbe Abteilung mit Urlaub, Krankheit, wasweißich abwesend ist - das sind bei denen Fixpunkte, die immer bedient werden müssen. Zum Vergleich ist derlei bei AV und FM weniger ausgeprägt. Da liegen auch immer mal wieder fixe Termine auf dem Tisch (z.B. kurzfristiger Maßnahmebeginn) - aber es hat doch eine viel geringere Brisanz.
    Konstruktiv angesetzt: es muss auch in den Leistungsabteilungen genug Personal da sein. Da die Mitarbeiter_innen dort ebenfalls SEHR OFT Kontakt mit Menschen haben - dürfen auch diese nicht nur in EDV - Sachen, Buchhaltung u.ä. geschult werden. Sondern auch im Bereich des Sozialen und in Bezug auf die gesetzlichen Rechte / Datenschutz, etc.
    Vieles dort ist gar nicht mal bösem Willen geschuldet - es ist "abteilungsüblich" und, vor allem: "so geht`s am schnellsten".
    Natürlich sind auch dort immer mal "Ehrgeizlinge" darunter.
    MfG
    Burkhard Tomm-Bub, M.A.
    - Ex Fallmanager -

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