Warum bin ich nicht mehr im jobcenter?

Warum bin ich nicht mehr im jobcenter?

(( Edit vorab: Diese Unterseite führte in Foren zu Irritationen. Daher hier eine sehr kurze Zusammenfassung. Nachdem ich aus 16 Monaten Krebsbehandlung zurück kehrte, wurden Bedenken geäußert, ich sei der Arbeit nicht mehr gewachsen. Die Betriebsärztin und ich waren anderer Ansicht. Anhand der Art und Weise, wie meine Leistungsfähigkeit überprüft wurde, stimmte ich nach knapp einem halben Jahr der Rückversetzung zum entsendenden Arbeitgeber - vorerst - zu. Einen vergleichenden Nachweis meiner vorgeblichen "Minderleistung" gibt es bis heute nicht. Ob hierbei ... Motivationen .... mitspielten, bei diesem ganzen Vorgang - dazu darf ich nichts sagen. Ich empfehle aber das Studium der Startseite dieses Blogs.)) 

Guten Tag.

Hier zunächst ein paar hieb- und stichfeste Dokumente ...

Update 13.05.2014 - 
Nachdem ich heute wieder sehr schmerzlich erfahren durfte, wie schwer wenn nicht unmöglich es ist, beruflich eine echte Chance in einem gut beherrschten Arbeitsfeld zu bekommen, wenn man einmal im so genannten "Mitarbeiter - Pool" gelandet ist, nehme ich u.a. hier einige Updates vor. Gelandet bin ich dort, weil ich "freiwillig" einer Rückversetzung zum "entsendenden Arbeitgeber" zugestimmt hatte, seinerzeit im jobcenter. Dies nach fünf Monaten bossing (mobbing durch übergeordnete Hierarchiebenen) dort.
 ... begehe ich üble Nachrede durch diese Wortwahl? Keineswegs. Sollte man beabsichtigen, mir etwas in dieser Hinsicht "anzuhängen", kenne ich da mittlerweile nur noch eine Antwort darauf: das Heranwinken mit 4 Fingern aus den Terminator - Filmen.
Denn - ich kann alles belegen.
Ich trage hier vor u.a. zwei Atteste nicht eines "befreundeten Hausarztes", sondern des medizinischen Dienstes. Die sind schon recht vielsagend, denke ich.

(Ach ja, btw. - ich kehrte seinerzeit zurück nach 16 Monaten Krebsbehandlung.)

Weiterhin kann ich überprüfbare Fakten vortragen:

a) Es wurden keinerlei Reflexions - Gespräche, o.ä. mit mir geführt in diesen fünf Monaten.

b) Ich stand unter "Vollkontrolle". Wöchentlich musste ich entsprechende Protokolle unterzeichnen. 


c) Es gab eine Urlaubssperre, trotz Schwerbehinderten - Status und obwohl noch Urlaub aus 2010 zustand (dies aufgrund neuerer EU - Gesetzgebung, für die ich nix kann). Nach mehrfacher Intervention und erst ganz am Ende "merkte man etwas" - plötzlich wurde rasend schnell bewilligt - es reichte aber nicht mehr, es musste zumindest mit einem Tag eine weitere Kalender - Jahresgrenze überschritten werden ...

d) Mir wurde KEIN so genanntes "BEM - Gespräch" angeboten,obwohl dies Pflicht war.

e) Die Stoßrichtung der Kritik gegen mich war nie "Beratungsqualität", "Gesprächsführung", o.ä. - sondern stets auf den Schwerpunkt "Datensätze inhaltlich reparieren, aktualisieren, optimieren" gerichtet - man bezweifelte, dass ich noch über "durchschnittliche Leistungsfähigkeit" in dieser Richtung verfüge. Ich habe mehrfach schriftlich und mündlich gefordert, mir Vergleichszahlen vorzulegen.
Von - anonymisierten - Kolleg_innen, von der Abteilung, vom jobcenter gesamt, wie auch immer.
Dies ist bis heute nicht geschehen. Noch einmal: 
Dies ist bis heute nicht geschehen.

- Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus allem. Er mag reichen.
Keineswegs handelt es sich aber um "meine Ansichten", wie es ein hochrangiger Mensch mir einmal schrieb.
Es sind hingegen sämtlichst belegte, bzw.überprüfbare FAKTEN.

Doch nun zu den Attesten, wenn auch mit - hier - geschwärzten Namen.

Nummer 1:
 

































 













































Nummer 2:
j






























































Soweit zu dem. Vorerst.



"Nachklapp"

Einige werden sich erinnern.
Ich bin - von meinem privaten Rechner aus, in meiner Freizeit - u.a. per Mail eingetreten für Inge Hannemanns Petition gegen die Sanktionen im Hartz IV. Ebenso bin ich eingetreten für meine eigene Aktion "Jobcenter: Aufruf vorm Spiegel zu verweilen!".
Bei beiden Aktionen wurden keine Namen genannt, auch Städtenamen nicht.
 Dies hatte aber dennoch Folgen für mich - obschon seit ca. 2 Jahren gar nicht mehr im jobcenter beschäftigt.
Siehe scan:



Monatelang schwebte dieses "Schwert" über mir - ich hörte rein gar nichts mehr dazu ... - vor wenigen Wochen frug ich dann nach.
"Noch in der Prüfung - wir kommen auf Sie zu ...", so hieß es dann schriftlich.
 Ich bin ein alter Mann, ein Schwerbehinderter ... Diese zusätzliche Belastung bleibt mir also auf unabsehbare Zeit erhalten. 


Der Arm ist lang ...

= Ende update.

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NEUES Update 01.03.2015:
Mit Schreiben datiert vom 28.01.2015 (Zweitausendundfünfzehn!) wurde mir nun mitgeteilt, dass "wir den Vorgang aus arbeitsrechtlicher Sicht nicht weiter verfolgen (werden)".

Wohlgemerkt: diesen. 


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P.S.:
Ach, ja - und hier noch ein kleiner Video - Clip.
Keine Ahnung wieso ich da jetzt grad drauf komme ... :-))


Veröffentlicht am 20.12.2013
Liebe AvatarInnen und Avatare,
liebe Mitmenschen,

meine diesjährige Neujahrsrede richte ich schon recht früh an Euch.
Mir war danach ...!

Das Hauptthema dieses Jahr soll sein: Dankbarkeit.
Dankbarkeit für Aufmerksamkeit!

Aufmerksamkeit ist ja nie etwas verkehrtes, wie ich meinen möchte.
Ich bin dieses Jahr dankbar für viele Dinge, ich freute mich zum Beispiel darüber, dass mein Aufruf ans JOBCENTER vor dem Spiegel zu verweilen über 5000 Zugriffe hatte auf die Clips bei youtube und als Mail und als Flugblätter. Dafür vielen Dank ... auch gefördert unter anderem von Konstantin Wecker, vielen Dank noch mal und von vielen anderen. Das war das jetzt.
Weiterhin hat mich gefreut, dass die Petition von Inge Hannemann gegen Sanktionen im Hartz IV erfolgreich war - erfolgreich heißt statt 50 000 haben wir weit über 80 000 Unterschriften einsammeln können - es wird nun eine Reaktion des Bundestages geben MÜSSEN, auch dafür vielen Dank. Ich selber habe für diese Petition und für meinen Aufruf auch geworben - und jetzt kommen wir wieder zum Punkt der Aufmerksamkeit!

Nicht nur privat wurde ich wahrgenommen damit ... nein, auch ... BEEEEP ... und ... es wurde mir dann in dieser nicht privaten, sondern eben ... ... BEEEEP in dem Zusammenhang wurde mir da sogar etwas schriftlich gegeben, nämlich dass man mir etwas ... BEEEEP ... und zwar ... BEEEEP ... BEEEEP ... das ist ja doch sehr schön, ... es bezog sich ausdrücklich auf den Aufruf vor dem Spiegel zu stehen - zu verweilen, Entschuldigung, ...vor dem Spiegel zu verweilen und auf meine kleine "Werbung", die ich privat gemacht hatte per Email ... darauf bezog sich diese ... BEEEEP ... BEEEEP ... Ja und da fühlt man sich wahrgenommen, da erfährt man Aufmerksamkeit, da sieht man die Person, nein die Botschaft - kommt an! ... Sie erzeugt eine Reaktion. Eine Reaktion, die mich motiviert, ermutigt dranzubleiben und - wenn es sich nicht vermeiden lässt, halt auch weitere Reaktionen dieser Art von meinem BEEEEP hervor zu rufen. Ich weiß, am End ... is ... ungewiß ... wie`s weitergeht, aber - es ist doch etwas sinnvolles!

Nun noch mein Ratschlag.
Wenn ihr mal zwischendurch auf Eure Schuhspitzen schaut, nech`?!
Nachdenklich oder gelangweilt: immer dran denken - es ist immer Zeit, etwas Gutes zu tun, im Netz zu surfen, Aufrufe zu verbreiten, Petitionen zu zeichnen, oder andere gute Dinge zu tun! ... Und - man kann es auch real machen, leider gibt es Menschen, die kein anderes Geld bekommen, denen kann man einen Euro, oder auch mehrere, oder etwas zu Essen auf der Strasse reichen. Leider - ist es notwendig.




Ich danke Euch, macht`s gut, liebe Avatarinnen und Avatare. Cu!

(( Burkhard Tomm-Bub, M.A. // 67063 Ludwigshafen // Ex - Fallmanager ))


Kommentare:

  1. Dass ich keineswegs vordem "sowieso eine leistungsschwache Flasche" war.

    -Dass es klare Aufträge ärztlicherseits gab (NICHT von einem "befreundeten Hausarzt" von mir, sondern - meinerseits unaufgefordert - vom "Ärztlichen Dienst").

    -Dass man sich nicht an dieses gehalten hat - ganz im Gegenteil. Es fand auch keine ärztliche Begleitung statt, ein BEM - Gespräch wurde nicht angeboten.

    - Sogar das Thema "Urlaubsverweigerung" wird gestreift.


    Dies sind alles Dinge, die sich ein Leistungsempfänger ebenfalls gefallen lassen muss, und teilweise noch viel schlimmere, dass jedoch, schert niemanden.

    Ich finde es zwar gut, das Sie hier berichten wie man mit Ihnen umgegangen ist, doch sind wir mal ehrlich, wenn Sie an Ihren Platz ohne Probleme wieder zurück gehen hätten können, Sie hätten genau so weiter gemacht wie bisher, schikaniert, sanktioniert und die Menschen Ihrer Würde beraubt.
    Und dies nur, um Ihren Arbeitsplatz nicht zu gefährden.

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  2. Guten Tag Herr "Anonym 26. August 2013 09:40",

    das ist, mit allem Verlaub, Blödsinn.
    Ich drücke mich ungern so drastisch aus - aber hier geht es nun wirklich nicht anders.
    Erstens: Sie können nicht wissen, dass ich "schikaniert ... und die Menschen Ihrer Würde beraubt. ..." habe.
    Nicht einmal, wenn Sie über übersinnliche Kräfte verfügten, könnten Sie das.
    Aus einem ebenso schlichten wie einfachen Grund: weil ich es nicht getan habe.
    Ich bin u.a. Sozialarbeiter, habe selbst damals eine Arbeitslosen -Initiative in Marl / Westfalen mitbegründet (als Arbeitsloser) und habe nach dem ursprünglich vorgesehenen FM - Konzept gearbeitet.
    Und ich war einer von Dreien, die eine interne kritische Petition betrieben haben im jobcenter.
    Was Sie mir da böswilligst andichten -KANN ich gar nicht.
    Zweitens: so, so, mein Arbeitsplatz war in Gefahr?
    Mitnichten. Ich bin deutlich über 15 Jahre ununterbrochen bei der Stadtverwaltung, damit theoretisch unkündbar. Ich war dann 50% Schwerbeschädigter. Erweiterter Kündigungsschutz. Und in der Gewerkschaft verdi und dem VDK bin ich auch.
    Nach dem doppelten Führungswechsel während meiner Krankheit hatte sich vieles nochmals verschärft.
    Keiner von uns kann in die (potentiellen) Zukünfte sehen - aber ich bin sehr sicher, lange hätte ich dort nicht mehr verweilt.
    Lediglich die Art und Weise wie man das von oben betrieb - die fand ich absolut unsäglich.
    Und -in der Tat - der einzige Punkt in dem Sie einen Hauch von Recht haben: das hat mir emotional nochmals klarer gemacht, wie man da mit Menschen umgeht.
    Ansonsten ist Ihr Urteil oberflächlich, bösartig und falsch.
    Gruß
    Burkhard Tomm-Bub

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  3. Guten Tag Herr Tomm-Bub, daß ist wirklich toll, daß Sie so viele Qualifikationen und ärztlicher Beurteilungen haben. Man hat Ihnen immer wieder beigebracht, wie Sie sich verhalten sollen, wo Sie leistungsmäßig gerade stehen, und was richtiges und falsches Verhalten ist. Sie wurden nie im Unklaren gelassen haben immer Antworten auf Ihre Fragen bekommen. Aber gerade das ist es, Qualifikationen, Zeugnisse usw nutzen nichts. Sie müssen selbst und ohne Hilfe auf Alles kommen um zu einer starken Persönlichkeit zu werden. Es ist vollkommen egal, wie andere Sie beurteilen und welche Noten Sie bekommen. Gute Noten heißt in Ihrem Fall, Sie waren braf gewesen. Sie werden wieder in Ihr Suchtverhalten zurückfallen.

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  4. Guten Tag Herr " Anonym18. Oktober 2013 18:54",
    Ja, nicht schlecht, meine Noten und Qualifikationen, nicht wahr?
    Übrigens: die sind alle im pädagogische - psychologischen Bereich. Da zählt noch Kreativität, kritisches Hinterfragen und eigenständiges Mitdenken.
    Zum gefühlt zweihundertstem Male (ursprünglich dachte ich, das läge ohnehin auf der Hand und bräuchte gar nicht erwähnt zu werden):
    diese Angaben mache ich aus verschiedenen Gründen.
    a) zum Beleg, dass das jobcenter nichts vorschieben kann und konnte, als Grund für mein unsanftes Hinausdrängen, in Richtung "Fehlbesetzung", "wenig qualifiziert", o.ä.
    ---> Es muß also andere Gründe geben. Welche wohl? Da hoffte ich auf das Mitdenken der Leserinnen und Leser ... Behaupten darf ich selbst da nix - da ich es ja nicht beweisen kann ...
    b) Ich demonstriere damit, dass mein Wort Gewicht hat. Ich bin ein sehr qualifizierter und fleißiger Insider. Das schneidet dem jobcenter gewisse Kritikmöglichkeiten ab - und kann auf die mit der Thematik nicht so vertraute Öffentlichkeit überzeugend wirken.
    Das ist alles.
    So, so ich werde wieder in mein Suchtverhalten zurückfallen, Herr Suchttherapeut?
    Interessant. Nach deutlich über 20 Jahren? Und ungeachtet dessen, dass ich selbst Suchtkrankenhelfer bin? Trotz großer persönlicher Umwälzungen, trotz Krebserkrankung, während derer ich nicht rückfällig wurde, etc. ?
    Sie müssen ja wirklich ein Genie sein, mit dem was Sie da alles so prognostizieren ...!
    Gruß
    B. Tomm-Bub

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  5. Unabhängig vom Inhalt der Kommentare halte ich Ihre Antworten teilweise für sehr aggressiv und beleidigend. Kritik austeilen, aber selber nicht einstecken können.
    Dies ist u.a. ein Punkt, der viele Arbeitssuchende an den Mitarbeitern in den Jobcentern stört.
    Ihre fachlichen Kompetenzen möchte ich Ihnen nicht abstreiten, die Selbstbeweihräucherung stört mich persönlich etwas.
    Ihr Buch halte ich für grenzwertig, da es nur einen kleinen Teil wiederspiegelt und nur die negativen Aspekte darstellt. Aus verkäuferischer Sicht ein taktisch kluger Zug.
    Da ich ebenfalls Insider bin und beruflich ALGI + II-Kunden vermittle sowie mit der Agentur und dem Jobcenter in ständigem Kontakt bin, kenne auch ich die guten und die "schlechten" Seiten der Kunden und der Behörden.

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  6. Guten Tag Herr "Anonym 19. November 2013 17:59",

    aha. Mein Buch ... WELCHES Buch? Ich habe kein Buch heraus gegeben und plane das auch nicht. Steht auch hier im Blog so zu lesen. Sie behaupten, ebenfalls vom Fach zu sein. Das kann stimmen. Prüfen kann man es aber nicht. Denn Sie agieren anonym.
    Ja - in diesem Thread, auf dieser Unterseite habe ich zum Teil etwas schärfer reagiert. RE-agiert, wohlgemerkt.
    Was mir da (wider besseres Wissen, wenn vorher nachgelesen wurde) alles unterstellt wurde in den Kommentaren - das war schon recht heftig.
    Ich habe hier mit einer Ausnahme (Adolf Hitler - Verherrlichung) noch nichts zensiert - aber ich darf in meinem eigenen Blog schon auch klar antworten. Denke ich mal.
    Benennen Sie mir bitte konkret Punkte, an denen ich " sehr aggressiv und beleidigend" war - wir können da gern drüber diskutieren.

    Gruß
    Burkhard Tomm-Bub, M.A.
    67063 Ludwigshafen
    Ex - Fallmanager

    P.S.: Die "Selbstbeweihräucherung" habe ich in einer der Kommentar - Antworten ausführlich begründet - gern dort nachlesen, da offensichtlich noch nicht geschehen.

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  7. wenn aggressiv und beleidigend geschrieben wird hab ich kein problem damit , letztentlich haben die oder unsere behörden , mit deren feudalischen allüren selbst zu verantworten und da nehme ich auch kein blatt vor den mund.

    gruss Threadpapa

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  8. Guten Tag Threadpapa2 ,
    es fragt sich dann halt was man besser macht - wenn man es genauso macht, wie die andere Seite.
    Und es fragt sich wie klug es ist um Interessen wirklich durchzusetzen.
    Und es fragt sich, was man wirklich will, was einem wirklich wichtig ist.
    Wenn man sich "ordentlich Luft machen will" - und wenn das dass einzig wichtige ist ... - kann ich es in gewisser Weise nachvollziehen.
    Sonst aber eigentlich nicht.
    Wie genau man vorgeht - entscheidet aber eine Jede und ein Jeder für sich selbst. Völlig klar.
    Gruß
    Burkhard Tomm-Bub

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  9. Hallo B. Tomm-Bub,

    als Betroffener von diesem unsäglichen Hartz-IV-Mist bin ich grundsätzlich auch eher kritisch eingestellt gegenüber denjenigen, die diesen meines Erachtens unethischen Gesetzesmurks in die Praxis umsetzen.

    Aber ich denke mal, hier ist nicht der richtige Ort für Vorwürfe.

    Ich freue mich über jeden, der die durch Hartz IV entstandenen Ungerechtigkeiten öffentlich thematisiert und auch mit seinem realen Namen dazu steht. Denn dazu gehört auch eine Portion Mut.

    Bezieht sich der obige Scan auf ein Schreiben des Jobcenters, in dem Du früher gearbeitet hast?

    Wenn ja, belegt der Scan für mich sehr schön, auf welch flachem Niveau dort auch mit den eigenen, unliebsam gewordenen Mitarbeitern umgegangen wird. Jedenfalls kann man durchaus erwarten, daß ein arbeitsrechtlicher Vorwurf auch ordentlich begründet wird.

    Aber hier scheint es so zu laufen wie teilweise mit Hartz-IV-Empfängern: Man sendet einfach mal eine Anhörung raus um bei dem Empfänger eine Reaktion zu provozieren und ihn unter Rechtfertigungsdruck zu setzen. In der emotionalen Empörung des Empfängers macht dieser eventuell Fehler und aus diesen Fehlern wiederum kann das Jobcenter dann Profit schlagen.

    Mitleser

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  10. Guten Tag Mitleser,
    und Dank für den Beitrag.
    In der Tat hat man mich aus dem jobcenter unschön hinausgedrängt, schon vor einiger Zeit. Zurück zum ursprünglichen, "entsendenden Arbeitgeber".
    Das formuliere ich hier ganz offen so, da ich es eindeutig beweisen kann.
    Meine private "Mailreklame" für die Aktion "JOBCENTER: Aufruf vorm Spiegel zu verweilen!" und das ebensolche Eintreten für die Bundestagspetition 46483 führte dann zu dieser Reaktion ...
    Du hast recht mit Deinen Interpretationen. Genauso erklärte es mir ein kluger Kollege, bei dem ich Rat suchte! Daher gab ich dann auch nur (just in time, brieflich und gegen Eingangsstempel) nur diese minimalistische Erklärung ab. :-)
    MfG
    BTB

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